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Regie: Birgit Simmler
'Les Misérables' oder „Die Elenden“, wie Victor Hugos Romas auf Deutsch heißt, wird im nächsten Jahr bei uns auf die Bühne gehen. Seit den 1980er Jahren wird dieses Stück hauptsächlich mit dem gleichnamigen Musical in Verbindung gebracht. Wir bringen allerdings die Schauspielfassung auf unsere Bühne.
Doch worum geht es in dem Stück? Der ehemalige Sträfling Jean Valjean, der wegen Brotdiebstahls 19 Jahre im Gefängnis verbracht hat, baut sich als Fabrikbesitzer und Bürgermeister einer kleinen französischen Stadt ein neues Leben auf. Er kümmert sich um die Armen und Ausgestoßenen der Stadt, beispielsweise um die Arbeiterin Fantine, die aus Not zur Prostitution gezwungen wird. Nach ihrem Tod nimmt er Tochter Cosette zu sich, die von ihren Pflegeeltern, dem gerissenen Wirtsehepaar Thénardier, misshandelt wird. Doch Valjean findet keine Ruhe, denn er wird verfolgt von dem unerbittlichen Inspektor Javert, der ihn erneut hinter Gitter bringen will. Auch Jahre später in Paris gibt er die Jagd nicht auf. Aus Cosette ist mittlerweile eine hübsche junge Frau geworden. Als sie den Studenten Marius trifft, verlieben sich beide auf den ersten Blick. Marius gehört einer revolutionären Studentengruppe an, die einen Aufstand plant. Auch Eponine, die Tochter der Théardiers, ist heimlich in Marius verliebt. Auf der Barrikade kämpfen die Revolutionäre für Freiheit und Gerechtigkeit. Und Jean Valjean kämpft gegen sich selbst. Er will seine Tochter nicht verlieren. Doch schließlich überwindet er seine Eifersucht und rettet Marius das Leben. Als sich ihm die Gelegenheit bietet, mit Javert abzurechnen, lässt er ihn gehen. Javert versteht die Welt nicht mehr. Und Marius erfährt erst durch einen unliebsamen Zufall, wer sein Retter ist…
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